Dieses Jahr war nun mein drittes Mal auf der Leipziger Buchmesse. Wie die Zeit vergeht!
Wie die Jahre zuvor haben wir bei Sarah und Matze übernachtet (an dieser Stelle nochmals vielen Dank für eure Gastfreundlichkeit!) und sind dann gemeinsam am Freitag auf die Buchmesse gefahren.

Wir haben unser Gruppenfoto direkt nach Betreten der Messehalle gemacht. So konnten wir es nicht vergessen.

Eines meiner Ziele dieses Jahr war, den Stand der Youtuberin „Lektorin mit Zuckerbrot und Peitsche“ (Melina Coniglio) zu besuchen, die in ihren Videos einen interessanten Einblick in die deutsche Buchbranche liefert. Sie kennt beide Seiten, da sie sowohl Lektorin als auch Autorin ist. Da sie dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse ausgestellt hat, habe ich meine Chance genutzt, mich einfach einmal für ihre Insides, von denen ich schließlich auch profitiere, zu bedanken.

Felix, Sarah, Matze und ich sind noch eine Weile durch die Hallen geschlendert, solange es noch verhältnismäßig leer war. Später hat sie sich mit ein paar Kolleginnen getroffen, um gemeinsam nach guten Kinderbüchern Ausschau zu halten. Felix und ich haben uns derweil nach einem Frühstück auf die Suche nach etwas sehr Essenziellem gemacht: Kaffee für ihn und Schwarztee für mich. Anders wussten wir uns einfach nicht zu helfen, um das Mittagstief zu überstehen.

Später haben wir uns einen Vortrag über ein interessantes Bildungsprojekt angeschaut: Darin ging es darum, wie man Schüler mit Escape Games dazu motivieren könnte, sich mit dem Thema Demokratie auseinanderzusetzen. Das Konzept ist aktuell sehr wage, da das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, aber mir gefällt die Idee ganz gut. Schließlich befürworte ich es sehr, einmal vom verstaubten Frontalunterricht abzuweichen und alternative Bildungswege auszuprobieren

Am Nachmittag haben wir uns noch mit einem sehr guten Freund aus München getroffen und sind mit ihm und zwei seiner Freunde durch den Mangabereich geschlendert. Ehrlich gesagt habe ich mich mehr auf die Gespräche konzentriert, als mir die Stände anzuschauen. Trotzdem habe ich die Zeit und den Anblick der genialen Cosplay-Kostüme wirklich genossen.

Danach haben Felix und ich uns wieder mit Sarah und Matze zusammengetan. Gemeinsam haben wir uns beim Globus noch eine kleine Stärkung geholt, ehe es dann wieder zu den beiden nach Hause ging.

Am nächsten Tag haben wir dann bei einer Haussanierung geholfen. Als in derlei Dingen unbedarftes Stadtkind war das für mich eine völlig neue Erfahrung. Ich durfte mit dem Stemmhammer die Fliesen in einem der Bäder entfernen und hatte dabei richtig Spaß. Auch wenn die ungewohnte körperliche Arbeit am nächsten Tag mit Muskelkater belohnt wurde, hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

Anschließend sind wir zusammen mit Sarah und Matze nach Erfurt gefahren, um dort den Escape Room „Der Puppenspieler“ zu machen. Dort haben wir tatsächlich einen Raumrekord von 40 Minuten aufgestellt, was jedoch einen winzigen Nachteil nach sich gezogen hat: Wir hatten für später einen Tisch beim Christoffel (einem mittelalterlichen Wirtshaus) reserviert und waren nun wesentlich früher fertig als erwartet.

Final Escape (diejenigen, die den Escape Room zur Verfügung stellen) hat uns dann angeboten, noch spontan einen weiteren Escape Room zu spielen. So kam es, dass wir uns im Raum „Bank Job“ an einem Bankraub versucht haben. Auch hier waren wir erfolgreich und konnten mit unserer Beute als Putzkolonne verkleidet entkommen.

Unsere Erfolge haben wir dann mit leckeren Speisen im Christoffel gefeiert.