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Der aktuelle Stand
Ich weiß, ich habe mich jetzt eine ganze Weile nicht gemeldet. Aktuell befindet sich mein Leben in einem großen Umbruch. Erinnert ihr euch an meinen Blogeintrag „Ade, 2025!“ am 31. Dezember 2025? Dort habe ich mir vorgenommen: „Ich finde einen Job, in dem ich mich wohlfühle und viele neue Dinge lerne.“
Und was soll ich sagen? Ich bin gerade auf dem Weg zu diesem Job. Allerdings ist es keine Festanstellung, wie ich ursprünglich gedacht hatte. Eine Weile stand im Raum, ob ich nicht vielleicht eine Aus- oder Weiterbildung in einem ganz anderen Bereich machen soll, aber im Laufe meines Prozesses wurde mir bewusst, dass ich nicht einfach irgendetwas machen möchte, nur weil es von mir erwartet wird. Nein, das, was ich wirklich will, ist meine kreative Seite im Erzählen von Geschichten auszuleben und dazu gehört eben das Schreiben.
Daher arbeite ich gerade aktiv an meiner Selbstständigkeit als Autorin. Seit ich diesen Entschluss gefasst habe, geht es mir so viel besser. Genau genommen gibt es dafür kaum einen besseren Augenblick als jetzt. Ich habe in den letzten Jahren sparsam gelebt und kann es mir daher erlauben, dieses Wagnis einzugehen.
Natürlich hält dieser Weg jede Menge Herausforderungen für mich bereit. Es ist nicht so, dass ich mich einfach hinsetzen, drauflos schreiben und dabei den Rest der Welt komplett ausblenden kann. Zu einer Selbstständigkeit gehört so viel mehr. Zielgruppen- und Marktanalyse, Marketing, Internetauftritte, Netzwerken, Finanzen und so weiter – um nur ein paar der Dinge zu nennen. Aktuell arbeite ich Schritt für Schritt meinen Businessplan aus.
Und ja, dabei lerne ich wirklich viele neue Dinge. Genauso, wie ich es mir Ende letzten Jahres vorgenommen habe.
Runde 4 ist fertig!
Und damit endet auch das Lektorat. Zur Feier des Tages sind Felix und ich am Abend essen gegangen und haben auf diesen großen Schritt angestoßen. Natürlich ist das nur ein kleiner Teil des Prozesses. Die Covergestaltung, der Buchsatz, der Klappentext, die Autorenvita und die Danksagung stehen definitiv auch noch auf dem Programm. Bestimmt gibt es noch weitere Dinge, die ich nicht auf dem Schirm habe, aber das werde ich dann zur gegebenen Zeit erfahren. Vielleicht muss ich noch den Buchtitel ändern. Das wird sich alles zeigen.
Und auch Runde 3 geht zu Ende!
Ich weiß, es klingt ein bisschen so, als würde ich mich ständig wiederholen, aber derzeit ist wirklich eine aufregende Zeit für mich. Immerhin geht es um meinen ersten Roman, der mit schnellen Schritten auf die Veröffentlichung zugeht. Jetzt fehlen nur noch die letzten drei Kapitel sowie der Epilog und dann ist das Lektorat offiziell abgeschlossen!
Runde 2 des Lektorats ist abgeschlossen!
Seit dem letzten Post ist fast ein Monat vergangen. Da wird es Zeit für ein kurzes Update:
Mein Lektor hat mir vor zwei Wochen die Verbesserungsvorschläge von Kapitel elf bis zwanzig zugeschickt. Mitten in meiner Überarbeitungsphase wurde ich jedoch von einer stärkeren Erkältung überrascht, sodass ich die neue Version des Manuskripts erst gestern fertigstellen und losschicken konnte.
Jetzt warte ich auf die nächste Runde und nutzte die Zeit, um mich weiter auszukurieren.
Es geht weiter!
Endlich ist es soweit! Mein Roman „Dragonic Ways to Shine“ geht einen weiteren Schritt in Richtung Veröffentlichung! Am Sonntag habe ich nämlich eine E-Mail von meinem (neuen) Lektor bekommen! Er hat sich die ersten zehn Kapitel angeschaut und mir einige Verbesserungsvorschläge geschickt. Sobald ich diese durchgegangen bin und ihm die überarbeitete Version des Manuskripts zugeschickt habe, wird er mit dem Lektorat vorfahren. Ich habe mich natürlich gleich hingesetzt und bin innerhalb von zwei Tagen alles durchgegangen.
Ich habe ehrlich gesagt damit gerechnet, dass noch mehr am Manuskript gemacht werden muss, doch die vorgeschlagenen Änderungen haben sich in Grenzen gehalten, was mich positiv überrascht hat. Mein Hauptfehler ist ein zu häufiger Gebrauch des Wortes „würde“. Gut, dass ich das jetzt weiß, denn dann kann ich das bei meinen zukünftigen Werken besser machen. Unterschätzt nicht, wie viel ihr durch ein Lektorat oder durch das Feedback von anderen Personen lernen könnt!
Leipziger Buchmesse 2026
Dieses Jahr war nun mein drittes Mal auf der Leipziger Buchmesse. Wie die Zeit vergeht!
Wie die Jahre zuvor haben wir bei Sarah und Matze übernachtet (an dieser Stelle nochmals vielen Dank für eure Gastfreundlichkeit!) und sind dann gemeinsam am Freitag auf die Buchmesse gefahren.
Wir haben unser Gruppenfoto direkt nach Betreten der Messehalle gemacht. So konnten wir es nicht vergessen.
Eines meiner Ziele dieses Jahr war, den Stand der Youtuberin „Lektorin mit Zuckerbrot und Peitsche“ (Melina Coniglio) zu besuchen, die in ihren Videos einen interessanten Einblick in die deutsche Buchbranche liefert. Sie kennt beide Seiten, da sie sowohl Lektorin als auch Autorin ist. Da sie dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse ausgestellt hat, habe ich meine Chance genutzt, mich einfach einmal für ihre Insides, von denen ich schließlich auch profitiere, zu bedanken.

Felix, Sarah, Matze und ich sind noch eine Weile durch die Hallen geschlendert, solange es noch verhältnismäßig leer war. Später hat sie sich mit ein paar Kolleginnen getroffen, um gemeinsam nach guten Kinderbüchern Ausschau zu halten. Felix und ich haben uns derweil nach einem Frühstück auf die Suche nach etwas sehr Essenziellem gemacht: Kaffee für ihn und Schwarztee für mich. Anders wussten wir uns einfach nicht zu helfen, um das Mittagstief zu überstehen.

Später haben wir uns einen Vortrag über ein interessantes Bildungsprojekt angeschaut: Darin ging es darum, wie man Schüler mit Escape Games dazu motivieren könnte, sich mit dem Thema Demokratie auseinanderzusetzen. Das Konzept ist aktuell sehr wage, da das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, aber mir gefällt die Idee ganz gut. Schließlich befürworte ich es sehr, einmal vom verstaubten Frontalunterricht abzuweichen und alternative Bildungswege auszuprobieren
Am Nachmittag haben wir uns noch mit einem sehr guten Freund aus München getroffen und sind mit ihm und zwei seiner Freunde durch den Mangabereich geschlendert. Ehrlich gesagt habe ich mich mehr auf die Gespräche konzentriert, als mir die Stände anzuschauen. Trotzdem habe ich die Zeit und den Anblick der genialen Cosplay-Kostüme wirklich genossen.
Danach haben Felix und ich uns wieder mit Sarah und Matze zusammengetan. Gemeinsam haben wir uns beim Globus noch eine kleine Stärkung geholt, ehe es dann wieder zu den beiden nach Hause ging.
Am nächsten Tag haben wir dann bei einer Haussanierung geholfen. Als in derlei Dingen unbedarftes Stadtkind war das für mich eine völlig neue Erfahrung. Ich durfte mit dem Stemmhammer die Fliesen in einem der Bäder entfernen und hatte dabei richtig Spaß. Auch wenn die ungewohnte körperliche Arbeit am nächsten Tag mit Muskelkater belohnt wurde, hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

Anschließend sind wir zusammen mit Sarah und Matze nach Erfurt gefahren, um dort den Escape Room „Der Puppenspieler“ zu machen. Dort haben wir tatsächlich einen Raumrekord von 40 Minuten aufgestellt, was jedoch einen winzigen Nachteil nach sich gezogen hat: Wir hatten für später einen Tisch beim Christoffel (einem mittelalterlichen Wirtshaus) reserviert und waren nun wesentlich früher fertig als erwartet.
Final Escape (diejenigen, die den Escape Room zur Verfügung stellen) hat uns dann angeboten, noch spontan einen weiteren Escape Room zu spielen. So kam es, dass wir uns im Raum „Bank Job“ an einem Bankraub versucht haben. Auch hier waren wir erfolgreich und konnten mit unserer Beute als Putzkolonne verkleidet entkommen.


Nächste Woche ist schon Leipziger Buchmesse!
Kaum zu glauben, dass schon wieder ein Jahr vergangen ist und die Leipziger Buchmesse vor der Tür steht. Dieses Mal habe ich kein festes Ziel, aber sich über das Messegelände treiben zu lassen, macht allein schon ziemlich viel Spaß und bietet eine Menge Inspiration.
Natürlich werde ich meine Kurzgeschichte „Verblüht, Verwelkt, Verrottet“ und das Kinderbuch „Maggie langweilt sich“ mitbringen. Vielleicht ergibt sich ja zufällig etwas. Aber wenn nicht, ist das auch nicht schlimm. Ich lasse mich gerne überraschen.
Ein kleines Update
Inzwischen habe ich eine weitere Kurzgeschichte mit dem Titel „Asinas schöne neue Welt“ geschrieben und sogar eingereicht (wo verrate ich noch nicht). Ich halte euch aber auf dem Laufenden, wenn sich dort etwas Neues ergibt.
Jetzt bin ich wieder zurück bei meinem Langzeitromanprojekt „Das Tagebuch der Maskenbildnerin“. Ich muss gestehen, dass ich die Charaktere während meiner „Abwesenheit“ schon ein bisschen vermisst habe. Mich wieder auf diesen Roman zu konzentrieren, fühlt sich ein bisschen so an, als würde ich nach einer längeren Reise nach Hause kommen.
Verblüht, Verwelkt, Verrottet
Das ist der Titel meiner ersten Kurzgeschichte! Abgesehen von dem einen Gedicht, habe ich mich bisher ausschließlich mit dem Schreiben von Romanen beschäftigt. Also eine völlig neue Erfahrung.
Die Herausforderung von Kurzgeschichten ist unter anderem, dass sie – wie der Name schon sagt – kürzer sind. Das klingt jetzt vielleicht banal, ist es aber nicht. Als Autor bleibt dir deutlich weniger Zeit, um zur Sache zu kommen. Der Konflikt, die Charaktere, das Umfeld: Alles muss schneller eingeführt werden, ohne dass die eigentliche Geschichte an sich zu kurz kommt oder das Geschehen zu gehetzt wirkt.
Außerdem wollte ich gerne einmal den auktorialen Erzähler auszuprobieren, denn bisher habe ich immer nur im personalen Erzähler geschrieben. Daher habe ich mich vorher im Internet viel zu dem Thema informiert, was gar nicht so einfach war, da diese Erzählform in der heutigen Literatur eher selten verwendet wird. Oft wird nur erklärt, was der auktoriale Erzähler ist (einige nennen ihn auch „allwissender Erzähler“), aber nicht wie man ihn gut einsetzt. Manche raten sogar davon ab, ihn zu verwenden, und bezeichnen ihn als altbacken.
Für mich steht fest: Ohne die auktoriale Erzählform hätte diese Geschichte nicht so funktioniert, wie ich sie vorgesehen habe. Ich befasse mich dort mit dem Thema, welchen Einfluss es auf eine Beziehung haben kann, wenn ein Mann seine Frau nach der Geburt nicht mehr attraktiv findet und wie wichtig es ist, schambehaftete Themen anzusprechen. Damit der Konflikt nicht zu einseitig wird, ist es hilfereich, alle Seiten zu beleuchten, wozu sich der auktoriale Erzähler sehr gut eignet.
Es war auf jeden Fall eine spannende Erfahrung für mich. Ich kann es daher nur jedem empfehlen: Probiert euch aus! Kurzgeschichten bieten hierzu eine gute Möglichkeit. Oder wie meine Mutter es schon in Bezug auf andere Situationen gesagt hat: „Sieh es als Spielwiese.“
Das Grundlektorat
Wie angekündigt möchte ich heute näher auf das Grundlektorat eingehen. Das Grundlektorat, wie es beim Hybrid Verlag üblich ist, beschäftigt sich mit dem Aufbau, dem Spannungsbogen, der Atmosphäre und der Logik des Romans. Außerdem werden die Charaktere, der Schreibstil und die Zeitform des Werks näher beleuchtet. Dazu gehören unter anderem Fragen wie: Passt alles zusammen oder gibt es noch Logiklücken? Sind die Figuren stimmig? Bleibt die Spannung durchgehend erhalten oder fällt sie an bestimmten Stellen ab? Es geht also noch nicht um jeden einzelnen Satz, sondern um das Gesamtbild.
Der Hybrid Verlag beschreibt das Ziel des Grundlektorats folgendermaßen: „Ziel dieses Grundlektorats ist es, die grundlegenden Stärken sowie mögliche strukturelle, dramaturgische oder stilistische Ansatzpunkte aufzuzeigen, die im Rahmen eines anschließenden Detaillektorats vertieft werden können.“ Zusätzlich merken sie an, dass es sich hierbei um ein Angebot zur Weiterentwicklung und keine verpflichtenden Vorgaben handelt.
Das kann ich nur bestätigen. Durch das ausführliche Feedback konnte ich eine Menge lernen und meinen Roman tatsächlich noch weiter verbessern. Darüber hinaus ist es sehr spannend zu sehen, wie jemand, der vom Fach ist und mich als Person nicht kennt, meine Geschichte aufnimmt und beurteilt.
Übrigens: Ich bin heute mit der Überarbeitung meines Manuskripts fertig geworden und habe die neue Version auch schon an die Lektorin geschickt. Damit bin ich bereit für das Detaillektorat!
Die Überarbeitung hat begonnen
Wie in meinem letzten Eintrag erwähnt, habe ich von meiner Lektorin ein Grundlektorat zugeschickt bekommen. Nachdem ich es sorgfältig durchgelesen und mir viele Notizen gemacht habe, habe ich nun damit begonnen, einige Stellen meines Romans auszubessern. In meinem Fall sind das zum Glück nur Kleinigkeiten, da es keine großen Logiklücken oder unverständliche Passagen gibt. Ich neige wohl eher dazu, Beschreibungen etwas zu ausführlich zu gestalten (was den Lesefluss ausbremsen kann) und den Emotionen des Protagonisten am Anfang der Geschichte noch zu wenig Aufmerksamkeit zu geben. Das ändert sich jedoch gerade.
In meinem nächsten Eintrag werde ich dann mehr auf das Grundlektorat als solches eingehen. Bleibt also dran!
Neues Jahr, neue Action
Hoffentlich hattet ihr einen guten und erholsamen Start ins Jahr 2026.
Bei mir ging es direkt los. Nach einem ziemlich guten Kinofilm („Sinners“ – endlich einmal ein Horrorfilm, der sich auch wirklich Zeit für die Charaktere und die Story nimmt) wurde ich erst einmal krank. Das hat mich mehr oder weniger außer Gefecht gesetzt. Als es mir dann endlich besser ging und ich nach mehreren Tagen wieder in mein E-Mail-Postfach geschaut habe, habe ich dort eine freudige Überraschung vorgefunden: Eine Lektorin des Hybrid Verlags hat mir das Grundlektorat meines Romans „Dragonic Ways to Shine“ zugeschickt! Ich habe mich natürlich wahnsinnig darüber gefreut. Nicht nur, weil das Feedback sehr positiv war, sondern auch weil ich jetzt gezielt an dem Roman weiterarbeiten und ihn weiter verbessern kann. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Veröffentlichung des Romans steht bevor!
Also auf ein erfolgreiches Jahr 2026!
Ade, 2025!
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Müsste ich ein für mich passendes Wort für 2025 wählen, würde ich mir für „turbulent“ entscheiden. Das gilt sowohl für das Weltgeschehen als auch für mich persönlich.
Aus diesem Grund freue ich mich auch, dieses Jahr hinter mir zu lassen und mit dem Blick nach vorne weiterzugehen.
Hier eine Aussicht auf 2026:
- Dragonic Ways to Shine wird endlich veröffentlicht!
- Der erste Band von „Das Tagebuch der Maskenbildnerin“ erreicht einen Zustand, in dem ich ihn mit gutem Gewissen meinen Testlesern vorsetzen kann.
- Ich verfasse mehr Blogposts.
- Ich finde einen Job, in dem ich mich wohlfühle und viele neue Dinge lerne.
Ganz egal, wie euer 2025 ausgesehen hat: Ich wünsche euch, dass euer 2026 großartig wird! Also dann, guten Rutsch!
Ein kurzes Update
Mein letzter Post ist schon wieder eine ganze Weile her. Aktuell stecke ich immer noch in der 1. Überarbeitung von „Das Tagebuch der Maskenbildnerin“ und was soll ich sagen? Zwar habe ich mir einen Plan erstellt, wie ich mich Schritt für Schritt herantasten möchte, aber jetzt gehe ich doch schon bei dieser Überarbeitungsrunde deutlich gründlicher vor als ursprünglich geplant. Das zieht natürlich den aktuellen Prozess ziemlich in die Länge, bedeutet am Ende jedoch, dass die späteren Überarbeitungsrunden dafür kürzer ausfallen werden.
Einer der Hauptgründe sind vermutlich mein hoher Anspruch an mich selbst und ein Hauch Perfektionismus, allerdings möchte ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass die ersten Kapitel dieses Romans älter als zehn Jahre sind. Er begleitet mich schon sehr lange und daher hat sich in der Zwischenzeit einiges verändert. Ich habe mich nicht nur weiterentwickelt, was das Schreibhandwerk betrifft, sondern auch allgemein Lebenserfahrung gesammelt, die meine Sicht auf manche Aspekte der Geschichte verändert hat. Das führt natürlich zu größeren Änderungen, die viel Zeit beanspruchen. Andererseits bin ich nun sehr zufrieden mit den bereits fertiggestellten Kapiteln.
Weiter geht’s!
Nachdem ich mich an einem Gedicht versucht, meine PSM I Prüfung gemacht und mir so eine kurze Pause vom Roman genommen habe, beginnt nun die Runde 1 des Editierprozesses. Warum Runde 1? Ich habe mich für mehrere Runden entschieden, weil „das Tagebuch der Maskenbildnerin“ bisher mit Abstand mein längstes Werk ist (ca. 600.000 Wörter) und ich gerne strukturiert an die Überarbeitung herangehen möchte.
Die 1. Überarbeitung sieht folgendermaßen aus:
- Fehlende Stellen schreiben
- Schlechte Passagen umschreiben
- Glossareinträge
- Charaktersheet vervollständigen
- Ortsbeschreibungen festhalten
- Inhaltliche Fehler/Widersprüche beheben
- Überlange Kapitel splitten
Ja, es gibt noch fehlende Stellen in meinem Roman. Das kommt zum einen daher, dass sich noch ein paar Ideen eingeschlichen haben, mit denen ich die Entwicklung der Hauptcharaktere mehr unterstreichen möchte und zum anderen habe ich beim Durchlesen die ein oder andere Stelle gefunden, in der ich ziemlich viel Tell verwendet habe.
Bestimmt ist den meisten Autoren hier die Faustregel „Show, don’t tell“ schon allzu oft über den Weg gelaufen. Als ich die besagten Stellen damals geschrieben habe (vor über zehn Jahren), wusste ich allerdings nichts davon, sodass ich mehrere Tage der Protagonisten in Tell-Form erzählt habe. Heute kann ich nur noch Vermutungen anstellen, warum ich das zu der Zeit so gemacht habe. Vielleicht fand ich den Teil der Geschichte selbst langweilig und wollte ihn schnell hinter mich bringen. Wer weiß?
Fest steht allerdings, dass ich diese Passagen nun noch einmal schreiben werde, doch dieses Mal werde ich auch zeigen, was passiert, und das Geschehen viel spannender gestalten. Wenn der Roman dann fertig ist, soll niemand mehr erkennen können, wo einst der Tell-Teil war.
Noch eine Anmerkung zu den Einträgen: Ich habe einige externe Dokumente angelegt, die mir bei diesem riesigen Werk helfen, alles einheitlich zu beschreiben. Jede Inkonsistenz sollte vermieden werden, damit der Leser später nicht aus der Erzählung herausgerissen wird. Eine sich im Laufe der Geschichte verändernde Augenfarbe? Unschön. Ein Ort, den die Protagonisten bereits besucht haben, sieht auf unerklärliche Weise ganz anders aus? Sollte nicht passieren. Nebencharaktere tauchen plötzlich aus dem Nichts auf oder verschwinden spurlos? Wirft viele Fragen auf. Logiklücken oder Widersprüche? Inakzeptabel!
Und das ist nur ein Teil der Dinge, die ich im Laufe des Überarbeitungsprozesses angehen werde (wie gesagt, das ist erst Runde 1). Ihr seht, es gibt noch viel zu tun. Ich bin schon gespannt, ob das alles so funktioniert, wie ich es mir vorstelle. Schließlich neige ich dazu, mich doch recht schnell in der Geschichte oder in meinem Qualitätsanspruch zu verlieren.
Neuer Abschluss!
Ich bin jetzt übrigens frischgebackener Professional Scrum Master I (PSM I)!
Das kommt vielleicht etwas überraschend, aber mir ist gerade erst in den Sinn gekommen, dass ich hier natürlich auch Dinge posten kann, die nichts mit dem Schreiben zu tun haben, dafür allerdings mit meiner beruflichen Zukunft.
Ihr fragt euch vielleicht: Wie kam es denn dazu? Macht sie nicht eigentlich Game Design? Das stimmt, ich habe bisher in der Gaming-Branche gearbeitet, aber in den vergangenen Wochen habe ich eine berufliche Weiterbildung gemacht. Ich habe die Grundlagen des Projektmanagements kennengelernt, einen Kurs über Kommunikation, Gesprächsführung und Präsentation belegt und erfolgreich das PSM I Seminar inklusive Prüfung absolviert.

Es hat nicht nur Spaß gemacht, diese neuen Dinge zu lernen, sondern es ist auch noch superspannend, einen Einblick in andere Bereiche zu bekommen. Das Mindset von Scrum zum Beispiel gefällt mir sehr gut, und ohne diese Weiterbildung hätte ich vielleicht nie erfahren, wie Arbeiten im Team noch aussehen kann.
Ich kann daher jedem nur wärmstens ans Herz legen: Bildet euch weiter! Eignet euch neues Wissen an! Bleibt neugierig! Denn so entwickelt ihr euch weiter, erhaltet eine neue Sichtweise auf Dinge und öffnet euch damit neue Türen.
Und ein weiterer Bonus: Ihr tut damit zusätzlich eurem Oberstübchen etwas Gutes. Die wissenschaftliche Erkenntnis ist zwar verhältnismäßig jung (1998), aber die Neuronen im menschlichen Gehirn können nachproduziert werden! Damit sie allerdings einen Nutzen erfüllen, sollten sie in Anspruch genommen werden. Denn auch hier gilt: „Use it or lose it!“
Lebenslanges Lernen ist also voll angesagt!
Einmal durch!
Endlich habe ich das Manuskript meines aktuellen Fantasyromans „Das Tagebuch der Maskenbildnerin“ einmal komplett durchgelesen! Es war keine Überarbeitung im klassischen Sinne, sondern eher eine Prüfung auf Logiklücken, inhaltliche Fehler, unklare Formulierungen und Ähnliches. Außerdem habe ich eine Zusammenfassung jedes Kapitels geschrieben, damit ich inhaltlich den Überblick behalte. Aktuell läuft es nämlich darauf hinaus, dass diese Geschichte ein Zwei- oder sogar Dreiteiler wird, und da bin ich mit einer Übersicht definitiv auf der sicheren Seite, findet ihr nicht auch?
Für mich stellt sich nun die Frage: Wie geht es jetzt weiter? Beginne ich direkt mit der eigentlichen Überarbeitung oder mache ich erst einmal eine kurze Verschnaufpause von diesem Werk? Schon beim Durchlesen habe ich festgestellt, dass da eine Menge auf mich zukommt. Ich werde also berichten, wenn es Neuigkeiten in dieser Richtung gibt.
LBM 2025: Ein (doch nicht so) kurzer Bericht
Etwas verspätet, aber hier kommt er endlich:
Die Leipziger Buchmesse 2025 war super! Und ich bin heilfroh, dass wir schon am Freitag und nicht erst am Samstag dort waren. Manche von euch haben es sicher schon über die Nachrichten erfahren: Die Tickets waren bereits Tage vorher ausverkauft, es gab keine freien Parkplätze mehr und die Besucher mussten teilweise zwei Stunden warten, bevor sie überhaupt reingekommen sind. Wir mussten zwar auch zu Beginn einen Moment am Eingang warten (allerdings waren wir auch schon vor der Öffnungszeit für Besucher da) und am Ende standen wir sogar eine Stunde auf dem Parkplatz, bevor wir hinausfahren konnten, aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was die Messebesucher am Samstag mitmachen mussten!

„Wir“ heißt übrigens: Rechts seht ihr Matze, unten in der Mitte ist Sarah, hinter ihr steht Felix und auf der linken Seite bin ich. Dieses Foto ist wenige Minuten, nachdem wir das Gebäude betreten haben, entstanden. Da waren wir gerade auf dem Weg zu der Abteilung mit den Kinderbüchern. Wie man sieht, war es zu dem Zeitpunkt in der Halle noch schön leer.
Sarah hat sich dort nach ansprechenden Kinderbüchern umgeschaut. Sie arbeitet als Erzieherin in einer Kita und kennt sich daher gut damit aus. Ich selbst habe mich von den ausgestellten Werken inspirieren lassen und auch bei zwei Verlagen nachgefragt, ob sie Interesse an meinem Kinderbuch hätten. Leider konnte ich es nicht unter die Leute bringen, aber das ist schon okay.
Nachdem wir eine Weile zwischen Ständen von Kleinverlagen, Selfpublishern und Papierwaren hindurchgeschlendert sind, haben wir uns aufgeteilt. Während Sarah und Matze zur Manga-Comic-Con gegangen sind, haben Felix und ich uns in einen Vortrag von einem Lehrer gesetzt, der mithilfe von ChatGPT Aufgabenblätter erstellt hat. Da ich das ganze vergangene Jahr mit dieser LLM gearbeitet habe, war ich jetzt nicht so beeindruckt davon, aber es war spannend, die Faszination der Lehrkräfte aus dem Publikum zu beobachten, für die das offenbar noch alles ziemlich neu und aufregend war.
Später habe ich dann noch den Stand des Hybrid Verlags und der Münchner Schreiberlinge besucht, die ich erst letztes Jahr auf der LBM kennengelernt habe. Außerdem bin ich auf den Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. gestoßen, die sich (wie der Name schon sagt) für junge AutorInnen einsetzen. Dazu gehören Seminare, Messebesuche, juristische Beratungen, ein Mitgliedermagazin und regelmäßig stattfindende Autorentreffen in deutschen Städten (für München gibt es sogar zwei Gruppen). Wenn ich so weitermache, kenne ich in ein paar Jahren alle Schreibvereine in München!
Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es stellenweise recht voll war. Eine Bekannte meinte mal, es würde sich nicht mehr rentieren, Bücher zu schreiben, weil eh niemand mehr lesen würde, sondern jeder nur noch seine Zeit auf Tiktok und Co verbringt. Bei den vielen Menschen, die auf der Messe unterwegs waren, fällt es mir wirklich schwer, das zu glauben.
Die Buchmesse rückt näher!
Heute fahren wir zu Freunden, die in der Nähe von Leipzig wohnen, und morgen ist es dann soweit: Wir besuchen gemeinsam die Leipziger Buchmesse! Das restliche Wochenende werden wir dann tolle Zeit mit ihnen verbringen. Unter anderem ist ein Escaperoom geplant! Das wird großartig!
Ansonsten habe ich eine gedruckte Version meines Kinderbuches „Maggie langweilt sich“ im Gepäck. Vielleicht finde ich auf der Messe ja einen Verlag, der das Werk gerne veröffentlichen möchte. Außerdem ist es ein tolles Gefühl, das eigene Werk in Händen zu halten!
Mein erstes Kinderbuch
Der Prototyp meines ersten Kinderbuches „Maggie langweilt sich“ ist endlich fertig! Darin geht es um die fünfjährige Maggie, den Umgang mit Langeweile und eine unerwartete Mutprobe, der sich das Mädchen plötzlich gegenübersieht. Das Buch richtet sich an Kinder von 3 bis 4 Jahren.
Vielleicht fragt sich hier der ein oder andere, was in diesem Zusammenhang genau mit einem „Prototypen“ gemeint ist. Möglicherweise bin ich in dieser Hinsicht zu sehr von der Gaming-Branche beeinflusst. Im Falle meines Kinderbuches habe ich erst die Texte geschrieben, anschließend die Bilder mithilfe von der KI Midjourney erstellt und diese dann mit Photoshop nachbearbeitet, um sie an die Geschichte anzupassen. So konnte ich eine erste Version des Kinderbuches erstellen. Für die finale Version ist es mir jedoch wichtig, dass die Bilder von einem Illustratoren stammen.

Eröffnung der großen Webseite
Herzlich willkommen auf meiner (neuen) Website! Es ist endlich soweit: Hier sind jetzt meine Leidenschaft für das Schreiben und für die Spieleentwicklung vereint! Viel Spaß beim Umschauen!
An dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön an Artur aussprechen, der dieses wunderbare Kunstwerk erschaffen hat! Checkt gerne seine Website aus: https://bear.black
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